Newcomer Festival Vorentscheid 3 // Dezibel Erlangen

Samstag, 27. Oktober 2018 20:00 Uhr
Ort:Dezibel Erlangen

LINE-UP:
BETAMENSCH, DAZY NERDS, KINGSTON, MIC MALI

Location: Dezibel - Odenwaldallee 32, Erlangen
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr


Das 41. Newcomer Festival findet im Jahre 2018 mit Vorentscheiden in diversen Jugendclubs in Erlangen statt, bei denen sich jeweils zwei von vier Bands für das große Finale im Kulturzentrum E-Werk qualifizieren können. Neben attraktiven Sachpreisen, gibt es eine von der Kulturförderung der Stadt Erlangen gestiftete Reise nach Wladimir (RU) mit dortigen Auftritten zu gewinnen. Durch den Bandaustausch kommt außerdem jedes Jahr eine russische Band zum Newcomer Festival und Umsonst und Drinnen Club nach Erlangen. Doch der Wettbewerbsgedanke ist beim NCF nur Nebensache: In erster Linie dient das Festival zur Vernetzung der lokalen Musikszene und wird jedes Jahr mit sehr viel Liebe unter den Acts, Jurymitgliedern und Veranstaltern durchgeführt.

DAZY NERDS:
Nach der letzten EP „Inner Beast“ melden sich die vier Musiker Jim, Jo, Kenny und Dave mit zahlreichen neuen Songs im Gepäck zurück. Inspiriert durch Größen wie Led Zeppelin oder Tool und die modernen Sounds von Muse oder Karnivool. Was dabei rauskommt? Dynamik. Leidenschaft. Energie. Eine Mischung aus treibenden, vertrackten Rhythmen, ruhigen Melodien und knallharten Riffs. Abgerundet mit einer polarisierenden und einzigartigen Stimme. Nicht genug? Wer noch mehr Abwechslung braucht der kann sich auf ihre neue Platte “Desire” freuen. Ein Akustik Album das mit ganz anderen Facetten und Klängen überrascht!"

 

 

KINGSTON:
- ist nicht nur die Hauptstadt Jamaikas sondern auch eine drei Mann starke Band aus Bamberg. Ursprünglich im Rap-Genre angesiedelt verbinden jetzt die dreisten Drei verschiedenste Musikstile miteinander. Ganz einfach: deutscher Rap der in einer offenen Beziehung mit Indie-Rock ist , aber heimlich mit elektronischen Synthesizern und eingängigen Gitarrenriffs liebäugelt. Kurzum, ein Schmelztiegel aus drei Musikern die tun und lassen was sie wollen. Ehrenwort

 

 

MIC MALI:
Mic Mali ist ein aufstrebender Musiker, der die Welt mit seinen Songs ein kleines bisschen bunter macht.
Zusammen mit seiner 11-köpfigen Band ist er ein absoluter Geheimtipp, wenn es um Pop, Funk und gute Laune geht!

 

 

BETAMENSCH:
Musikalisch verleiht das Trio diesen Grundpfeilern auf bewährte Art und Weise Ausdruck: Gitarre, Bass, Schlagzeug, keine Schnörkel, kein unnötiger Ballast, kein Overdub-Wirrwarr. Dieser Fokus auf das Urwüchsige wird schon in „Ein Blick“, der ersten Single des Trios, klar. Mit Textzeilen wie „Keine Zeit, 24/7 stehe ich bereit/ Im grellen Schein, angeschlossen und vernetzt und so allein“ thematisieren Betamensch im nach vorne pulsierenden Track die Generation Instagram und den Strudel aus Geltungssucht. Mayorgas vibratoreicher Gesang, der gegen Ende des Songs immer kratziger und widerborstiger wird, und der treibende Soundteppich, mit dem Andrade und Pressl dicht gestrickte, angenehm an den Alternative der 00er Jahre erinnernden Gitarren unterfüttern, zeigen das Trio von seiner angrifflustigsten Seite. Auch das dazugehörige Musikvideo spielt mit dem schönen Schein, indem es Mayorga erst alleine vor eine kalt-bläulichen LED-Wand platziert, bevor die Perspektive zur Bandperformance schwenkt und die Kulisse zum druckvollen Refrain in bedrohliche Rottöne taucht. „Surreal“ hingegen, einer der ältesten Songs der Bandgeschichte, stemmt sich dem gesellschaftlichen Leistungsdruck mit groovigem Shuffle-Schlagzeug und muskulösen Riffs zwischen Indie- und Alternative Rock entgegen. „Unsere EP hat zwar kein Oberthema, behandelt aber schon Dinge, die uns persönlich bewegen“, sagt Pressl über die Motivation hinter den Songs. „‚Splitter‘ beispielsweise handelt einem versuchten Suizid im engeren Kreis der Band. Es ging uns einfach darum, nichts zu forcieren, sondern aus unserer Lebenswelt zu berichten.“ Diese Aufgabe nehmen Betamensch auf ihrer ersten EP erfolgreich in Angriff. Mit einem großen Herz für Melodien, einem feinen Gespür dafür, wie viel Pop Rock vertragen kann, einem Händchen für den Balanceakt zwischen Zugänglichkeit und Eigenständigkeit – und dem Anspruch, einfach nur ungeschönt die Musik zu machen, hinter der sie als Band geschlossen stehen können. Trotz der mulmigen Grundstimmung auf ihrem Debüt: Die Zukunft für BETAMENSCH sieht nicht nur durch geleerte Schnapsgläser rosig aus

 

 

 Am 17. November findet das Newcomer Finale im E-Werk statt.

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