Juli Gilde
Juli Gilde
Ein Reh am Rand der Autobahn. Die Kondensstreifen der Flugzeuge, die in Tegel landen, kurz bevor die Sonne hinter dem altem Bungalow am Ende der Straße untergeht. Das Flüstern des Windes im Schilf und die quakenden…
Information
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Ort |
Etage 1 |
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Einlass |
15:00 Uhr |
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Beginn |
16:00 Uhr |
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Preis |
Vorverkauf ab 20,80 Euro Abendkasse tba Euro Bei der Buchung über den Ticketlink fällt eine Servicegebühr von 2,00 Euro pro Bestellung/Warenkorb an. Bei den Vorverkaufsstellen entfällt diese natürlich und den günstigsten Vorverkaufspreis gibt es bei Erlangen Ticket direkt bei uns im E-Werk. Abweichende Gebühren bei anderen Ticketanbietern. Ticket |
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Genre |
Indie-Pop |
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Präsentatoren |
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Informationen |
JugendschutzDas Kulturzentrum E-Werk ist ein anerkannter Träger der Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII. Daher gelten gemäß Jugendschutzgesetz für den Besuch von Kulturveranstaltungen des E-Werks weitgehendere zeitliche Regelungen hinsichtlich der Aufenthaltsbeschränkungen für Besucher*innen unter 18 Jahren. Bitte lest euch vor eurem Besuch gründlich unsere Infos zum Jugendschutz durch. SpielregelnIm Kulturzentrum E-Werk gibt es keinen Platz für Hass, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und andere Formen von Diskriminierung. Hier geht's zu den Spielregeln im Kulturzentrum E-Werk. BarrierefreiheitWeitere Informationen zur Barrierefreiheit findet ihr hier. Klimafreundliche AnreiseBitte schützt unseren Planeten und reist klimafreundlich an. Kommt zu Fuß, mit dem Rad, dem ÖPNV oder bildet Fahrgemeinschaften. Das E-Werk ist nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof Erlangen entfernt, zudem befinden sich mehrere Bushaltestellen in unmittelbarer Umgebung (eine passende Verbindung findet ihr bequem hier). Euer Rad könnt ihr direkt vor unserer Tür auf einem überdachten Fahrradparkplatz abstellen. Zusätzlich dazu können alle, die mit dem Fahrrad kommen, ihren Fahrradhelm umsonst an unserer Garderobe abgeben. Vielen Dank dafür, dass ihr gemeinsam mit uns dabei helft, das Klima zu schützen! |
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Über die Veranstaltung
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Juli Gilde
Ein Reh am Rand der Autobahn. Die Kondensstreifen der Flugzeuge, die in Tegel landen, kurz bevor die Sonne hinter dem altem Bungalow am Ende der Straße untergeht. Das Flüstern des Windes im Schilf und die quakenden Frösche dazwischen. Die Momente neben den Szenen, neben der Haupthandlung, abseits der großen Wellen. So oder so ähnlich könnte man Juli Gildes Musik beschreiben. Da sind riesige Hallräume auf den Gitarren, staubtrockene Klavierspuren aus dem Wohnzimmer des Elternhauses, kasettenartige Tape-Effekte, Texte, die innehalten lassen und zum Zuhören verdammen. Wären sie nicht auf Deutsch, würde man die Songs vielleicht als amerikanisch, weit ab vom Mainstream vermuten, da wo Phoebe Bridgers und David Bowie sich mit Sufjan Stevens und Lana del Rey auf einen Kaffee treffen. Ein Freund sagte mal zu Juli: “Deine Musik ist genau das, was ich in der englischen Szene liebe, es aber auf Deutsch gar nicht gibt.” Gibt es aber doch. Zu hören zum Beispiel auf Julis unlängst erschienenen Album “it´s hard to be a blizzard”, oder ihren EPs “euphorie und panik!” und “french bookwood”. Vorstadtgeschichten, halbe Coming-of-Age Romane, “call me by your name”-Romantik und die Angst vor dem was noch kommen wird. Oder auch nicht mehr kommen wird. Leuchtende, manchmal strahlende Lieder, in sommerwaldgrün, strohblond, kornblumenblau und mauve.
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© Sandra Ludewig