Der schwarze Hund© Julia Fenske
Kleinkunst & Slam

Der schwarze Hund

Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht

Der schwarze Hund© Julia Fenske

Kleinkunst & Slam

Der schwarze Hund

Eine figurentheatrale Zähmung mit Maske, Puppe und Objekt von und mit Julia Raab und Anja Schwede.

Eins, Zwei, Drei, .... Du! Jede*r Vierte erlebt in seinem Leben Phasen, in denen er/sie/div. ihr begegnet:...

Information

Ort

Clubbühne

Einlass

18:30 Uhr

Beginn

19:00 Uhr

Preis

Vorverkauf tba
Abendkasse tba

Den günstigsten Vorverkaufspreis gibt es bei Erlangen Ticket. Abweichende Gebühren bei anderen Ticketanbietern.

Genre

Theater

Informationen

Gastronomie

Essen & Trinken im E-Werk
Öffnungszeiten & Infos unter: https://www.e-werk.de/essen-und-trinken/

Spielregeln

Im Kulturzentrum E-Werk gibt es keinen Platz für Hass, Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Formen von Diskriminierung.
Spielregeln im Kulturzentrum E-Werk: https://www.e-werk.de/spielregeln/

Über die Veranstaltung

  • Der schwarze Hund

    Eine figurentheatrale Zähmung mit Maske, Puppe und Objekt von und mit Julia Raab und Anja Schwede.

    Eins, Zwei, Drei, .... Du! Jede*r Vierte erlebt in seinem Leben Phasen, in denen er/sie/div. ihr begegnet: einer diffusen Schwermut mit schmerzender Antriebslosigkeit oder dem Gefühl von fehlendem Lebenssinn – kurz, einer Depression. Sie ist eine Krankheit, mit der man lernen kann zu leben. Der Weg dahin ist lang - aber auch überraschend kreativ. Da ist zum Beispiel dieses Bild aus Literatur und Therapie: die Depression - ein schwarzer Hund. Immer da, Verhältnis ungeklärt. Er weigert sich zu gehen, knurrt, schnappt zu, beißt. Hin und wieder Anzeichen der friedvollen Absicht: Lässt er sich für einen Spaziergang an die Leine legen? Im Zusammenspiel von Maske, Puppe und Objekt, dokumentarischem Material, Elementen der Choreographie und einer eigenen musikalischen Komposition von Alexander Hohaus übersetzen Figurenspielerin Julia Raab und Anja Schwede das Leben mit dem schwarzen Hund auf die Bühne. Halbsatirische Karikaturen, Songs und vor allem die Erfahrungen von Betroffenen untersuchen das theatrale Bild auf seine Tauglichkeit, um die Depression aus ihrer sprachlosen Ecke zu holen. Jede*r Vierte muss mit ihr leben, die Frage ist - wie.

    Youtube Videos

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  • Triggerwarnung und Nachgespräch

    Erst wenn auch Sie im Zuschauerraum Platz nehmen und aktiv sehen, hören, fühlen und denken, ist die Inszenierung vollständig. Davon lebt das Theater und wir freuen uns jedes Mal erneut darauf.
    Allerdings: Was genau in Ihnen aber vorgeht, das wissen wir nicht und können es in der Probenzeit nur wenig mitbedenken. Daher ein paar Überlegungen mit auf den Weg…

    Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserer Figurentheater-Produktion „Der schwarze Hund“. Wir möchten der Depression mit vielen Ausdrucksmitteln eine Gestalt geben und anregen, über eigene oder fremde Erlebnisse nachzudenken.
    Die in der Inszenierung verwendeten Bilder, Texte, musikalischen Mittel und nicht zuletzt die authentischen Interviewausschnitte können aber auch belastend wirken.

    Bitte nehmen Sie sich einen Moment, um sich darauf vorzubereiten und/oder kommen Sie nicht allein in die Vorstellung, um jemanden für einen stützenden Austausch zu haben.

     

    Nachgespräch mit fachkompetenter Unterstützung

    Auf jeden Fall bieten wir nach jeder Vorstellung ein Nachgespräch zur Inszenierung an. Wir bemühen uns, dass bei jedem Nachgespräch ein künstlerisch Beteiligte*r und ein fachkompetenter Gesprächspartner*in z.B. des Bündnis gegen Depression Halle (Saale) und Magdeburg e.V. beteiligt ist.

    Wir freuen uns Sie bei unserer Vorstellung begrüßen zu dürfen!

  • Partner & Förderer

    Eine Veranstaltung des Erlanger Bündnis gegen Depression in Kooperation mit dem Kulturzentrum E-Werk.

    Gefördert und unterstützt durch das Land Sachsen-Anhalt, die Robert Enke Stiftung, hallesaale*Händelstadt, Gesundheitszentrum Bad Laer, WUK Theater Quartier, Bündnis gegen Depression Halle (Saale) & Magdeburg e.V. und fiese8

  • Besetzung

    Spiel, Konzept & Idee: Julia Raab & Anja Schwede
    Dramaturgie & Künstlerische Betreuung: Sandra Bringer
    Coaching Figurenspiel: Ines Heinrich-Frank
    Figurenbau: Julia Raab
    Bühnenbild: Carsten Bach & Anja Schwede
    Kostümbild: Désirée Schergun
    Musik: Alexander Hohaus
    Stimmen: Ines Heinrich-Frank & Nils Thorben Bartling
    Produktionsassistenz: Inka Albrecht
    Illustration, Teaser & Trailer: Yves Paradis
    Layout & Satz: Carsten Bach
    Fotographie: Julia Fenske
    Kamera & Mitschnitt: Matthias Reger

    Links + Webseite

  • Zielgruppe

    Die Inszenierung richtet sich an alle Interessierten, die sich mit der Erkrankung Depression auseinander setzen wollen und ist ebenso für Betroffene, deren Angehörige und Menschen, die beruflich mit der Erkrankung zu tun haben, geeignet.
    Desweiteren ist die Inszenierung niedrigschwellig rezipierbar für Menschen, die wenig Deutsch verstehen oder Menschen, die selten ins Theater gehen. Wir empfehlen ein Zuschaueralter ab 16 Jahren. Mit zusätzlichen theaterpädagogischen Begleitangeboten ist das Stück auch für Schüler*innen ab Klasse 9 geeignet.