Daniel Schulz & Nadire Biskin
Lesungen

Daniel Schulz & Nadire Biskin

lauschen- wort & musik im skulpturengarten am burgberg

Daniel Schulz & Nadire Biskin

Lesungen

lauschen- wort & musik im skulpturengarten am burgberg

Auch diesen Sommer präsentiert das Kulturzentrum E-Werk mit dem Format „Lauschen“ an drei Abenden ein Sommerpicknick mit Lesung junger Gegenwartsautor*innen und Musik im...

Information

Ort

Heinrich-Kirchner-Skulpturengarten am Erlanger Burgberg

Einlass

18:30 Uhr

Beginn

19:00 Uhr

Preis

Eintritt frei oder nach Selbsteinschätzung!
Online Reservierungen unter e-werk.de

Ticket

Genre

Lesung ,

Singer-Songwriter

Sponsoren

Neustart Kultur
DTHG

Kellerbühne

geschlossen
mit Ticket
geöffnet
02.07.2022

Geöffnet ab 18 Uhr.

Infos zur Gastronomie: www.e-werk.de/essen-und-trinken

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Weitere Termine

Lesungen 19:00 Uhr

Lesung

Line-Up

  • lauschen- wort & musik im skulpturengarten am burgberg

    Auch diesen Sommer präsentiert das Kulturzentrum E-Werk mit dem Format „Lauschen“ an drei Abenden ein Sommerpicknick mit Lesung junger Gegenwartsautor*innen und Musik im Heinrich-Kirchner-Skulpturengarten am Erlanger Burgberg.

    Der Heinrich-Kirchner-Skulpturengarten am Erlanger Burgberg ist ein Ort mit ganz besonderem Flair.

    Mit seinen Terrassen, Obstbäumen und Kunstwerken ist es der perfekte Ort für ein Picknick mit Freunden an einem lauen Sommerabend. Doch Lauschen können die Besucher*innen diesen Sommer hier nicht nur dem Zirpen der Grillen: Im Rahmen des neuen Formats mit eben diesem Titel, „Lauschen“, stellt das E-Werk an drei Tagen ein literarisch-musikalisches Programm inmitten dieses jahrhundertealten Gartens auf die Beine.

    Am 28.05., 02.07.. und 05.08. präsentieren die Moderator*innen Kathi Mock, Nina Bundels und Tobias Lindemann junge Autor*innen deutscher Gegenwartsliteratur: Unkonventionell und feministisch, gesellschaftskritisch und selbstreflektierend. Dabei steht das Lauschen im Vordergrund, es soll und darf aber auch darüber hinaus gehen. Im beschaulichen und intimen Rahmen soll eine lebendige Kommunikation zwischen den Autor*innen und dem Publikum entstehen. „Gemeinsam lauschen wir, träumen wir, denken wir nach, sprechen wir miteinander,“ heißt es auf der E-Werk Homepage. Abgerundet werden die Abende durch jeweils einen musikalischen Gast.

    Der Heinrich-Kirchner-Skulpturengarten ist ein echter Geheimtipp in Erlangen. Und kein Ort schien dem E-Werk Team passender, um die Reihe „Lauschen“ zu zelebrieren: Ein bisschen versteckt, ein bisschen entrückt und doch nah an der Stadt.

    Die Veranstaltungen werden nicht bewirtschaftet. Die Gäste sind daher eingeladen, eigenes Picknick und Getränke mitzubringen. Die Veranstaltung findet mit freiem Eintritt statt. Im Vorfeld können Plätze über e-werk.de gebucht werden. Vor Ort wird es die Möglichkeit nach Selbsteinschätzung Geld zu spenden! Bei starken Regen oder Unwetter werden die Veranstaltungen ins E-Werk verlegt.

  • Daniel Schulz

    ZUM BUCH

    Er ist zehn, als in der DDR die Revolution ausbricht. Während viele sich nach Freiheit sehnen, hat er Angst: vor den Imperialisten und Faschisten, vor denen seine Lehrerinnen ihn gewarnt haben. Vor dem, was kommt und was er nicht kennt. Wenige Jahre später wird er wegen seiner langen Haare von Neonazis verfolgt. Gleichzeitig trifft er sich mit Rechten, weil er sich bei ihnen sicher fühlt. So sicher wie bei Mariam, deren Familie aus Georgien kommt und die vor gar nichts Angst hat. Doch er muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht. Wir waren wie Brüder ist eine drastische Heraufbeschwörung der unmittelbaren Nachwendezeit – und ein nur allzu gegenwärtiger Roman über die oft banalen Ursprünge von Rassismus und rechter Gewalt.

    ZUM AUTOR

    Daniel Schulz wurde 1979 in Potsdam geboren und wuchs in einem brandenburgischen Dorf auf. Er studierte Politikwissenschaft und Journalistik in Leipzig. Nach ersten Stationen bei Zitty, Märkische Allgemeine und Freies Wort ging er zur taz, wo er heute das Ressort Reportage leitet. 2018 erhielt er den Reporterpreis und 2019 den Theodor-Wolff-Preis.

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  • Nadire Biskin

    ZUM BUCH

    Kann aus zwei halben Heimaten eine ganze werden?

    »Lesen Sie dieses Buch, wenn Sie Gefühle haben. Oder wenn Sie Gefühle haben wollen. Lesen Sie einfach dieses Buch. Ich wünschte, Nadire Biskin würde nie aufhören zu erzählen.«

    Mareice Kaiser Huzur ist bei ihrer Cousine in der Türkei auf Zwangsurlaub – in Berlin hat man sie bis auf Weiteres vom Referendariat suspendiert. Wenigstens verschafft ihr das „Kopftuchgate“ viel Zeit zum Nachdenken. Doch zurück in Berlin überschlagen sich noch am Abend ihrer Ankunft die Ereignisse – Huzur liest die verwahrloste zehnjährige Hiba auf, ein syrisches geflüchtetes Mädchen ohne Familie, und plötzlich muss sie sich kümmern – um ein fremdes Kind und um ihr eigenes Leben. Denn wie viel Verantwortung kann und will sie, die Aufsteigerin aus Wedding mit türkischen Wurzeln, übernehmen?

    ZUR AUTORIN

    Nadire Biskin wurde 1987 in Berlin-Wedding geboren. Sie hat Philosophie, Ethik und Spanisch studiert und mehrere Jahre zu Sprachbildung und Mehrsprachigkeit geforscht, heute arbeitet sie als Lehrerin. Ihre Prosatexte sind in zahlreichen Magazinen erschienen. ›Ein Spiegel für mein Gegenüber‹ ist ihr erster Roman.

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