TOCOTRONIC
Konzert

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Support: Rickolus

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Verlegt vom 09.03.2022 /// Tickets bleiben gültig 
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Tocotronic gehören zu den erfolgreichsten und prägendsten deutschsprachigen Rockbands der...

Information

Ort

Saal

Einlass

19:00 Uhr

Beginn

20:00 Uhr

Preis

Vorverkauf ab 38 Euro
Abendkasse 39 Euro

Den günstigsten Vorverkaufspreis gibt es bei Erlangen Ticket. Abweichende Gebühren bei anderen Ticketanbietern.

Ticket

Genre

Rock

Präsentatoren

TOCOTRONIC
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Informationen

Gastronomie

Essen & Trinken im E-Werk
Öffnungszeiten & Infos unter: https://www.e-werk.de/essen-und-trinken/

Spielregeln

Im Kulturzentrum E-Werk gibt es keinen Platz für Hass, Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Formen von Diskriminierung.
Spielregeln im Kulturzentrum E-Werk: https://www.e-werk.de/spielregeln/

Play on

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Kellerbühne

geschlossen
mit Ticket
geöffnet
29.06.2022

Geöffnet ab 18 Uhr. Eintritt frei!

Ab 21:30 Uhr: Open Air Kino - "Die Känguru-Chroniken"

Infos zur Gastronomie: www.e-werk.de/essen-und-trinken

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Über die Band

  • TOCOTRONIC

    Verlegt vom 09.03.2022 /// Tickets bleiben gültig 
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    Tocotronic gehören zu den erfolgreichsten und prägendsten deutschsprachigen Rockbands der letzten Jahrzehnte. Gegründet werden sie 1993 in Hamburg von Dirk von Lowtzow (Gitarre und Gesang), Jan Müller (Bass) und Arne Zank (Schlagzeug).

    Ihr Debütalbum „Digital ist besser“ erscheint 1995 und verbindet ebenso kraftvollen wie schlichten Gitarrenrock mit Texten voller Slogans, die sogleich zu geflügelten Worten geraten, etwa „Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein“. Mit den folgenden Alben „Nach der verlorenen Zeit“ (1995) und „Wir kommen um uns zu beschweren“ (1996) gelingt Tocotronic der Sprung aus den kleinen Clubs in die großen Hallen; auf dem vierten Album „Es ist egal, aber“ (1997) reichern sie ihren ungestümen Gitarrenrock erstmals mit Mundharmonika und Streichern an. In den folgenden Jahren wird ihre Musik immer opulenter. Auf „K.O.O.K.“ (1999) spielen sie einen düsteren, vom Metal beeinflussten Rock; das „weiße Album“ von 2002 ist eine reich orchestrierte, farbig verrätselte Platte, in der Realismus und Fantasie sich miteinander versöhnen. Seit „Pure Vernunft darf niemals siegen“ (2005) gehört Rick McPhail als zweiter Gitarrist fest zur Band, sein von blumigen Feedbacks durchzogenes Spiel prägt den Sound von Tocotronic künftig mit. In der nächsten Werkphase geht es in musikalisch und lyrisch immer weiter verfeinerter Weise um die Selbstwidersprüche unserer Existenz, um die unauflösbare Dialektik von Müssen und Wünschen, aber auch um das Altern, ums Glück der Reife und um die Angst vor dem Tod. Zu dieser auch als Berlin-Trilogie bezeichneten Phase gehören die Alben „Kapitulation“ (2007), „Schall und Wahn“ (2010) und „Wie wir leben wollen“ (2013).

    Mit dem „roten Album“ (2015) bewegt sich die Band durch eine neue Häutung hindurch, ihre Musik wird nun wieder einfacher und direkter, auf „Die Unendlichkeit“ (2018) kommen autofiktionale Motive hinzu. Im April 2020 erscheint das Stück „Hoffnung“, es handelt von den Erfahrungen der Einsamkeit und Isolation, die wir alle während der Corona-Krise gemacht haben – und von der

    Hoffnung darauf, dass „ein kleines Stück Lyrics and Music / gegen die Vereinzelung“ hilft. „Hoffnung“ findet sich auch auf dem dreizehnten Album von Tocotronic, „Nie Wieder Krieg“, das im Januar 2022 erscheint, setzt den Ton für dieses gesamte Werk. „Nie Wieder Krieg“ handelt von der Sehnsucht nach Hoffnung und Heilung; von dem Wunsch danach, nicht mehr verletzt und verkannt und vereinzelt zu werden. Es erzählt kleine Geschichten von kleinen und großen Wunden, intim und allgemeingütig zugleich. Das Autofiktionale, das „Die Unendlichkeit“ bestimmte, verbindet sich hier wieder mit der Tocotronictypischen Kunst der Überhöhung des Alltags ins Transzendentale. Das Ich wird zum Wir: Scheinbar findet die Band auch zurück zu ihren eingängigen Slogans, die zum Mitsingen und Auswendiglernen einladen – „Nie Wieder Krieg“, „Jugend Ohne Gott Gegen Den Faschismus“ –, doch unter diesen Slogans entbirgt sich eine Verletztheit, die so berührend ist wie noch nie im Tocotronic’schen Schaffen. „Ich Tauche Auf“ ist das schönste und weheste Liebeslied, das sie jemals geschrieben haben; „Ein Monster Kam Am Morgen“ erzählt von der existenziellen Verunsicherung, aus der wir alle gegenwärtig zu fliehen suchen, vergeblich.

    „Nie Wieder Krieg“ ist ein großes Album, das uns Kraft und Trost leiht, ohne die Widrigkeiten jener Gegenwart kleinzureden, in der wir diese Kraft und diesen Trost brauchen. In ihrer neuesten und schönsten und reifsten Inkarnation sind Tocotronic so romantisch und realistisch wie noch nie in ihrer langen Schaffensgeschichte.

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  • Rickolus

    Der Singer-Songwriter Rickolus aus Jacksonville Beach, Florida begibt sich mit seinem neuen Album „Bones“ auf einen Trip zurück zu seinen Wurzeln. In den rund zwanzig Jahren seit er die roughen Garagen-Popper Julius Airwave gründete, hat Rickolus (alias Rick Colado) neun EPs und Alben veröffentlicht. Rickolus schreibt Songs, die von so unterschiedlichen Künstlern wie Sebadoh und dem frühen Springsteen inspiriert zu sein scheinen; als hätte der Boss himself sein gesamtes Werk in einem kleinen Schuppen in einem Hinterhof einer Strandstadt aufgenommen.

    Durch seine Zusammenarbeit mit namhaften Kollegen wie Radical Face, Ceschi Ramos und Bleubird, sowie seine Solotourneen in den USA und Europa ist der 40-Jährige ständig auf Achse. Doch jetzt hält Rickolus mit seinem bisher vielleicht persönlichsten Album inne – um einen Blick zurückzuwerfen. „Bones“ ist eine Chronik seines Aufwachsens in Jacksonville Beach, Florida und der unzähligen Beziehungen zu den Menschen, Orten und Dingen, die ihn geprägt haben. „Es ist auch eine Hommage an eine Welt, die es nicht mehr gibt, und handelt von dem bitter-süßen Dilemma, alt zu werden“, erklärt Rick Colado.

    Produziert von David Barbe (Sugar, Drive-By Truckers) in seinem Chase Park Transduction Studio in Athens, Georgia, fördert Rickolus im Laufe der zehn Tracks von Bones seine Jugend zutage: Die Szenerie („Beach Town“, „Dirt Road“, „All Night Diner“, „Keep Dancing“), seine Familie („Mary Manhattan“, „Jasper“), das Finden seiner Lo-Fi-Muse („4-Track Love Song“) und „Shivering“", eine düstere Meditation über Sucht und diejenigen, die diese Stadt nicht überlebt haben. „Out Here“ schließt seine klanglichen Träumereien ab und feiert die Person, die er geworden ist. Von seinen charakteristischen, lockeren Balladen bis hin zu kraftvollem Power-Pop - „Bones“ zeigt Rickolus auf dem Höhepunkt seiner Kräfte, blickt tief in die Vergangenheit und bewegt sich gleichzeitig nach vorn.

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