Jazz4free’s Oldtime Corner : Jean Baptistes Jug Band

Sonntag, 09. Oktober 2011 20:30 Uhr
Ort:Kellerbühne

„Hot Jazz seit über 40 Jahren“
Jörg Gründer (Kämme, Gesang, Jug), Michael Gölling (Kämme, Kazoo, Gesang), Michael Sauer (Sopransaxophon, Klarinette, Gesang, Kämme, Kazoo, Jug, Basssaxophon), Georg Haselbek (Klavier, Saxofon), Harald Thiel (Tenorbanjo, Tenorgitarre), Konrad Grasser (Tuba, Kontrabass) & Adam Meyer (Waschbrett, Schlagzeug)
Kellerbühne, Eintritt frei

Traditioneller Jazz der 20er und 30er Jahre in ungewöhnlicher Besetzung.

Die Band trat erstmals 1969 im Jazzstudio Nürnberg auf. Mit Kämmen und Kazoo, Waschbrett, Jug, Banjo und Klavier wurde gejazzt, was die "Instrumente" hergaben. Im Anschluss daran boten sich der Gruppe Gelegenheiten zu Auftritten im legendärem Erlanger Jazzclub Pupille sowie in der näheren und weiteren Umgebung - heute Metropolregion genannt. Mit der Zeit kamen Gigs in Münchens Jazzkneipen ebenso dazu, wie ein Gastspiel bei der Kieler Woche. Mehrmals wie zwangsläufig wechselte in dieser langen Zeit die Besetzung : drei Gründungsmitglieder sind nach wie vor dabei und zwei weitere Musiker seit ca. 20, 30 Jahren.
Vorbild der Gruppe waren zu Beginn vor allem Kazoospieler Red McKenzie mit seinen
Mound City Blue Blowers und die Jug- und Washboard-Bands der 20er und 30er Jahre.
Inzwischen spielt die Band unterschiedlichste Stilrichtungen vom frühen New Orleans
Jazz mit Jug und Banjo oder Chicago Jazz mit Basssaxofon bis hin zum Swing mit Gitarre
und Kontrabass von Komponisten wie Handy, Waller und Melrose, aber auch
weniger bekannte und gespielte Nummern der 20er und 30er Jahre wie z.B. von Jabbo
Smith, Jimmy Blythe oder Cootie Williams.
Geblieben ist nach über 40 Jahren die unbändige Spielfreude und der Spaß an eigenen Arrangements und spontanen Einfällen, die oft während des Auftritts aus der augenblicklichen Stimmung heraus entstehen und bei den Zuhörern für beste Stimmung sorgen!

Wikipedia : Ein Jug ist ein einfaches, aus einem Krug gefertigtes Bass-Begleitinstrument. Er ist eines der frühen afroamerikanischen Musikinstrumente. Um einen Bassklang zu erzeugen, bläst man in diesen Krug stoßweise hinein, wobei die Lippen gespannt sind und vibrieren. Sie berühren allerdings den Krug nicht.
Der Jug war besonders in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Blues beliebt (Jug-Band, Jug-Musik).

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